Paleo Ernährung – Was ist eigentlich Paleo?

Auch im diesen Jahr beschäftige ich mich intensiver mit einer „Ernährungsform“. Dieses Jahr habe ich mir die Paleo Ernährung ausgesucht und habe mein neues Ernährungs-Projekt zum Neujahrsstart gestartet. Warum habe ich mir diese  Ernährungsform ausgesucht? Ich probiere gerne neue Dinge aus und zwei Stamm-miminder haben mich auf die Paleo Ernährungsform gebracht (ein Gruß an unsere mimind-Stammgäste Lars & Markus;)).

Paleo-Grundlagen

Der Begriff Paleo ist die Kurzform für den Zeitraum des Paläolithikums, der Altsteinzeit. Die Paleo-Ernährungsform orientiert sich an der ursprünglichen Ernährung der Jäger und Sammler. Es ist keine „herkömmliche“ Diät, sondern eine umfassende und nachhaltige Art der Ernährung, die auf mittel- bis langfristige Ziele ausgelegt ist. Durch den Verzicht auf Zucker und Getreideprodukte kann diese Ernährungsform helfen Gewicht zu reduzieren, in dem der Körper seinen Stoffwechsel auf die Energiebeschaffung aus vorhandenen Energieressourcen (Körperfett!) umstellt.
Grundlage der „Paleo-Diät“ bilden daher Lebensmittel, die in ähnlicher Form während der etwa 2,5 Millionen Jahre langen Evolution der Gattung »Mensch« verfügbar waren und die eine optimale Nährstoffversorgung für unseren Körper bieten.

Die „Grundpfeiler“ bzw. Hauptbestandteile der Paleo-Ernährung

  • Fleisch & Fisch
  • Gemüse
  • Eier
  • Obst
  • Nüsse & Samen
  • Gesunde Fette

Hier verzichtet man auf die meisten verarbeiten Lebensmittel, die erst nach der Einführung von Ackerbau und Viehzucht verfügbar waren. Wie z.B. Getreideprodukte, Zucker, Hülsenfrüchte, Milchprodukte, künstliche Zusatzstoffe, stark verarbeitete pflanzliche Fette.

Paleo - Blogartikel
Paleo – Blogartikel

20 Tage Paleo – mein Zwischenfazit

Die „Steinzeit-Diät“ kann sehr gut in den Arbeitsalltag integriert werden. Da ich mich grundsätzlich nicht ganz „verkehrt“ ernähre, fiel mit die Umstellung nicht so schwer. Mein Ziel ist nicht der Gewichtsverlust, sondern das Sammeln neuer Erfahrungen bzw. ich wollte mich mit einer neuer Ernährungsform intensiver beschäftigen. Mit dieser Ernährungsform kann man langfristig schlank, fit und gesund bleiben. Natürlich fehlt mir mein täglicher Cappuccino (mit Kuhmilch). Auch mein Cheat-Day fällt zurzeit anders aus. Trotzdem kann ich auch bei der „Paleo-Diät“ viele leckere Gerichte zaubern. Grundsätzlich ist bei der Paleo Ernährung ja viel erlaubt und ich liebe Fisch und Fleisch. Zudem findet man im Netz viele Ideen für einen leckeren Paleo-Nachtisch.

Mein Frühstücks-Favorit: Bananenbrot

Zubereitung

  • Bananen, Eier, Vanille, Honig und Fett in einer Rührschüssel verquirlen
  • gemahlene Mandeln, Salz und Backpulver untermischen und ordentlich verrühren bzw. verkneten
  • Teig in einer Kastenform ausbreiten
  • In den vorgeheizten Backofen geben und bei 180 Grad für ca. 35 min. bis zum gewünschten Bräunungsgrad backen
  • Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen

Zutaten

4 Bananen, 3 Eier, 1 TL Vanillepulver, 1 EL Honig , 2 EL Kokosöl , 200 g gemahlene Mandeln, 1 Prise(n) grobes Meersalz, 1 TL Weinstein Backpulver

Zusätzlich ergänze ich mein Frühstück mit zwei gekochten Eiern und einen leckeren Beeren Smoothie (Zutaten: Beerenmix, 150ml Kokosmilch, 150ml Wasser, halbe Banane). 

Saisonkalender Dezember – Obst & Gemüse zur richtigen Zeit einkaufen und verzehren

Mit unseren Saisonkalender Dezember möchten wir euch aufzeigen, welche Obst- und Gemüsesorten im Dezember Saison haben. Saisonale Produkte werden reif geerntet und haben keine langen Transportwege hinter sich. Im Dezember findet man im Saisonkalender deutlich weniger Obst und Gemüse als in den Sommermonaten. Trotzdem hat diese Aufzählung keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Im November/ Dezember ist das Jahr fast vorrüber und Weihnachten ist nicht mehr weit. Süßigkeiten gibt es überall und auch auf dem Weihnachtsmarkt findet man zahlreiche Verlockungen. Grundsätzlich sind wir der Meinung, dass man sich auch mal etwas Süßes gönnen kann. Ihr solltet aber trotzdem auf eine ausgewogene Ernährung achten – auch während der Weihnachtszeit. Der Saisonkalender bzw. die Auflistung zeigt, welche Obst- und Gemüsesorten im Dezember Saison haben. Während der kalten Jahreszeit findet ihr viele Kohlarten. Zum Glück gibt es nun erntefrischen Grün- und Rosenkohl aus dem regionalen Anbau an den Marktständen zu kaufen. Insbesondere während der Wintermonate müssen wir auf unseren Vitamin-D Haushalt achten. Eine Studie zeigt, dass 30-35% der Bevölkerung eine Unterversorgung an Licht hat. Somit kann der Vitamin-D Haushalt auch Defizite aufweisen. Im Dezember könnt ihr natürlich auch im Süden Vitamin D auftanken. Im Moment befindet sich eine Gruppe auf Teneriffa.

Saisonkalender Dezember – Obst:

Apfel: Der Apfel kann als eines der wenigen regionalen Obstsorten auch im Dezember genannt werden. Denn in dieser Zeit, ist er aus Deutschland immerhin als Lagerware erhältlich. Der Apfel versorgt uns auch in dieser Zeit mit wichtigen Vitaminen.

Birne: Beim Kauf von Birnen sollte man darauf achten, dass sie zwar fest, aber nicht zu hart sind und keine Druckstellen aufweisen. Birnen sind echte Ballaststoff-Booster – und das wirkt sich nicht nur positiv auf Ihre Darmgesundheit aus, sondern auch auf den Cholesterinspiegel.

Saisonkalender Dezember – Gemüse:

Grünkohl: Als gebürtiger Norddeutscher muss ich natürlich den Grünkohl nennen. Je kühler es wird, umso besser ist es für den Grünkohl. Grünkohl liefert gerade im dunklen und kalten Dezember wertvolle Mineralstoffe und Vitamine. Zusätzlich liefert Grünkohl den sekundären Pflanzenstoff Quercentin. Quercentin fängt freie Radikale ab, die im Körper Zellen und Gewebe beschädigen können.

Kürbis: Eigentlich ist Kürbis ja mehr ein Herbstgemüse, aber da er sich bis zu 3 Monaten gut lagern lässt, ist er auch im Dezember noch aus heimischen Anbau als Lagerware erhältlich. Ob Vorspeise, Hauptspeise, als Beilage oder zum Dessert. Der Kürbis ist nicht nur ein Vitalstoffwunder. Kürbiskerne sind auch sehr proteinreich. Sie enthalten ganze 24 Gramm Eiweiss pro 100 Gramm und können daher sehr gut zur Deckung des Proteinbedarfs beitragen.

Rosenkohl: Aufgrund des hohen Ballaststoffanteils und der Bitterstoffe regt Rosenkohl die Verdauung an. Als Beilage mit Speck zu Wild, Braten, Rouladen oder auch Frikadellen passt der Rosenkohl einfach perfekt in diese Zeit. Rosenkohl ist von Oktober bis März frisch aus regionalem Anbau erhältlich.

Weißkohl: Weißkohl ist nicht nur super lecker, sondern auch verdammt gesund. Ob als Sauerkraut, Weißkohlsalat oder mit Schupfnudeln – er findet sich in dieser Zeit in vielen heimischen Gerichten wieder.

Champignons: Champignons sind kalorienarm, so gut wie fettfrei und liefern gesundes pflanzliches Eiweiß – ideal für alle, die gern schlemmen und dabei auch auf ihre Figur achten wollen. Champignons sind zudem reich an B-Vitaminen und Vitamin D und liefern wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor und Kupfer.

Rotkohl: Im Dezember und zu Weihnachten hat der Rotkohl definitiv Hochsaison auf dem Tisch. Im traditionellen Weihnachtsmenü darf er als Rotkohl, Rotkraut oder Blaukraut schließlich nicht fehlen. Rotkohl weißt einen hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen auf. Die geben dem Rotkohl unter anderem seine typisch, rot-violette Farbe und sorgen für einen gesundheitlichen Extranutzen: Sie wirken nachweislich zellschützend und können sowohl der Entstehung von Krebs vorbeugen als den Alterungsprozess verzögern.

Esskastanien: Nur noch im Dezember regional verfügbar, sollten Esskastanien bzw. Maronen im Saisonkalender Dezember nicht fehlen. Esskastanien enthalten hochwertiges Eiweiß, weniger Fett als Nüsse, wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente (Kalium, Calcium, Phosphor, Schwefel, Eisen, Magnesium, Kupfer, Mangan), Vitamin E, C und alle B-Vitamine sowie das Provitamin A.

Knollensellerie: Im Dezember ist er dann meist als Lagerware erhältlich. Wie wäre es mit einer cremigen Selleriesuppe als Vorspeise zum Weihnachtsmenü? Sellerie ist bekannt, mindestens acht Familien von Anti-Krebs-Verbindungen, einschließlich acetylenics, Phenolsäuren und Cumarine zu enthalten, die in der Krebsprävention wirksam sind und zur Stärkung Bekämpfung von Krebs der weißen Blutkörperchen. Zudem beruhigt Sellerie das Nervensystem.

Müslibrot von Nicole

Heute morgen stand ich mal wieder in aller Frühe in der Küche und versuchte mich an einem neuen Rezept für ein Müslibrot. Vielleicht habt ihr ja schon mitbekommen das ich mich gerne in der Küche ausprobiere und ein leckeres Frühstück liebe. Ich liebe ein leckeres Müsli mit Mandelmilch. Ein leckeres Brötchen von unseren Lieblingsbäcker aus Büderich muss am Wochenende auch mal drin sein, aber an einem guten Brot geht kein Weg vorbei. Lecker!

Heute habe ich das Rezept von Nicole Wiedemeyer ausprobiert. Schon am Vorabend habe ich mich auf das leckere Müslibrot-Rezept gefreut. Die Zubereitung ist relativ einfach. Ich musste mich nur gedulden.

Am Vormittag war das Brot fertig und es schmeckte toll! Die Nüsse geben einen netten Crunch und die Konsistenz des Brotes gefällt mit auch sehr gut. Es geht wieder leicht in die Richtung Kuchen und weniger in Richtung Brot, aber das aber ich auch so erwartet und es gefällt mir. Ich esse ein Scheibchen mit selbstgemachter Erdbeerkonfitüre (vielen Dank Mama;)). Yummy!

Lasst es euch schmecken und bis demnächst mal wieder, Maria.

Zubereitung:

Nüsse, Haferflocken und Samen nacheinander in eine Kastenform geben, sodass sie in Bahnen nebeneinander liegen. Wasser, Sirup/Honig und Pflanzenöl darübergeben. Alles gut mit einem Löffel verrühren, salzen, nochmals umrühren und dann glattstreichen. Die Form mit einem Tuch abdecken und zwei Stunden Stunden an einem warmen, trockenen Ort quellen lassen. 20 Minuten bei 180 Grad backen. Anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stürzen und weitere 40 Minuten backen.

Zutaten

1½ Tassen Haferflocken

  • 1 Tasse Sonnenblumenkerne
  • ½ Tasse Leinsaat
  • ½ Tasse Mandeln
  • ½ Tasse Haselnüsse
  • 2 EL Chia-Samen
  • 4 EL Flohsamen-Schalen
  • 350 ml Wasser
  • 3 TL Pflanzenöl
  • 1 EL Ahornsirup oder Honig
  • 1 TL Salz

Einige Zutaten unter der Lupe:

Mandeln – Mandeln gehören zu den nährreichsten und gesündesten Nüssen, die es gibt. Mandeln sind gesund und können uns sogar beim Abnehmen helfen, unser Herz schützen, unsere Energie steigern und sogar unseren Hauttons verbessern.

Knackige Nüsse, Mandeln, enthalten viele wichtige Vitaminen des B-Komplexes wie Biotin, Riboflavin und Niacin. Außerdem sind sie reich an Mineralien wie Kalzium, Magnesium, Mangan, Eisen und Kupfer. Unsere Zellen brauchen jedes dieser Spurenelemente um die Energie Produktion zu regulieren. Wenn du immer eine ausreichend Vitaminen und Mineralien Zufuhr sicherst, dann ist es auch unwahrscheinlich, dass du an Müdigkeit und Energie Mangel leidest.